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BEONIMUS RABENBEIN erzählt

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Samstag, 05.05.2018, 06:23

Gelb, getupft und blaubeflosst, das ist Cedric. Alle, die Familie und auch seine Freunde, sehen, abgesehen von Flossenlänge und Tupfenmenge, gleich aus. Er lebt mit seiner Familie und Freunden in einem kleinen Teich, zu klein, meint Cedric, obwohl es ihm an nichts mangelt. Cedric ist, und das sollte man wissen, ein klein wenig anders als die anderen seiner Artgenossen. Cedric kann nämlich fliegen, denn seine Rückflosse lässt sich auseinanderklappen und so kann er sie auf und ab bewegen. Aufgefallen ist es seinen Eltern schon bei der ersten gemeinsamen Frühstücksjagd als Cedric hoch in die Luft zu springen schien und so die fetteste Fliege erreichen konnte. Es dürfte wohl aus einer Erblinie väterlicherseits stammen, denn die Urgroßmutter war mit einem abenteuerlustigen Südamerikaner liiert, der auch fliegen konnte. Kein Wunder, dass es Cedric in dem kleinen Teich zu langweilig geworden ist, denn er hat ja sozusagen den Weitblick, von oben. So beschließt er eines Tages einen Ausflug zu machen, um die nähere Umgebung zu erkunden. Beim Lunch, denn da fällt es am Wenigsten auf, breitet Cedric einfach seine Flossenflügel aus und dreht eine Runde um den Teich. Dabei konnte er feststellen, dass sich in der Nähe ein weiter Teich befindet. Er überlegt, wie er es am besten anstellen könne, dorthin zu gelangen. Anlauf, kräftiger Schwung mit der Schwanzflosse und die richtigen Windbedingungen, so kann es gehen, denkt Cedric. Eines Tages, kurz vor Mittag, der Wind bläst kräftig in die richtige Richtung, denn es ist ein Unwetter im Anzug, wagt Cedric seinen Flug. Beim Lunch schnappt er sich noch ein paar der fettesten Fliegen, schlägt drei Mal kräftig mit seiner Schwanzflosse, katapultiert sich so hoch, spreizt seine Rückenflossenflügel und dreht sich in den Wind. Dieser bläst so kräftig, dass Cedric zu tun hat keine Bruchlandung im Nachbarteich zu machen. Gerade schafft er noch eine halbwegs bilderbuchartige Landung. Er taucht unter und ist gespannt was ihn dort erwarten würde. Er staunt nicht schlecht, als er sieht, dass hier die berühmtberüchtigten Rosadickhautfische wohnen, die, so besagt ein Gerücht, so stachelige Rückenflossen haben, dass sie rückwärtsrollend ganz einfach die wohlschmeckenden Wasserschnecken vom Boden aufsammeln können. Cedric ist völlig fasziniert und ist schon gespannt auf die staunenden Fischmäuler zu Hause, wenn er ihnen erzählen wird, dass dieses Gerücht stimmt und er, Cedric, es mit eigen Augen gesehen hat. Leider hat er nicht wissen können, denn er hat ja seinen Teich noch nie verlassen, dass er durch sein anderes Aussehen die Aufmerksamkeit der Rosadickhautfische auf sich gelenkt hat. Cedric will wirklich nicht herausfinden, ob sie nur neugierig sind oder ihn vielleicht als gefundenes Fressen sehen und mit ihren Stachen einfach überrollen würden. Er überlegt schnell, wie er jetzt wohl bei diesem Wind, der leider nicht in Heimatrichtung bläst, von hier wegkommen könnte. Als er den Kopf kurz über die Wasseroberfläche hält, um noch einmal den Wind zu prüfen, sieht er direkt in den Schnabel eines Vogels, der, so wie es scheint, auf Jagd ist. Jetzt wird Cedric so richtig nervös, denn er muss sich entscheiden, wird er zu Fisch- oder Vogelfutter und beides ist keine Option. Er hat noch nicht zu Ende gedacht, als ihn der Schnabel schon packt. Aus lauter Panik, sein kleines Fischherz schlägt rasend schnell, verliert Cedric sein Bewusstsein. Er wird erst wieder wach, als er mit einem sanften Plumps wieder im Wasser landet. Ängstlich blickt er sich um und ist so richtig froh, denn er ist im Heimatteich gelandet. Er weiß nicht genau wie ihm geschah, war der Wind zu stark und der Vogel hat ihn verloren, oder war der Vogel einfach nur nett und wollte ihn retten. Das wird er wohl nie erfahren, denkt Cedric, und ist einfach nur froh wieder Zuhause zu sein. Das wird mir wohl keiner im Teich glauben, dass ich die Rosadickhautfische mit ihrer stacheligen Rückenflosse beim Aufsammeln von Wasserschnecken wirklich gesehen habe, dass es sie wirklich gibt und es kein Fischerlatein ist, denkt Cedric. Doch vor allen Dingen, wie erkläre ich dann noch die mysteriöse Vogelrettung. Nach näherem Betrachten der Situation beschließt er vorläufig sein Fischmäulchen zu halten und nichts zu erzählen. Rückenflossenflügel genügen, denkt er sich und will nicht noch mehr aus der Reihe tanzen.