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BEONIMUS RABENBEIN erzählt

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Sonntag, 22.04.2018, 06:24

Anton, der kleiner Terrier, wohnt in einer Reihenhausanlage am Land. Er ist mit Herrchen und Frauchen vor einem halben Jahr hergezogen. Anton musste schon bald feststellen, dass in der Siedlung keine Hundeliebhaber waren. Jede Menge Katzen, klein, groß, langhaarig und in allen Farben waren mit ihren Herrchen und Frauchen hier eingezogen. Anton fühlt sich einsam. Er ist es von früher her gewohnt, jeden Morgen beim Gassi gehen, die „Hundezeitung“ zu lesen, denn er wohnte zuvor in einer großen Stadt. Aber wo keine Hunde, da auch nichts zum Lesen. Er fühlt sich sozusagen hundeelend. So macht er es sich zur Gewohnheit, immer wenn sein Frauchen zum Einkaufen fährt, und das tut sie jeden Tag pünktlich um neun Uhr, die Gegend auf eigene Faust zu erkunden. Er weiß, dass er kurz vor Mittag wieder zu Hause sein muss, denn da kommt sein Frauchen, vollbeladen mit Tüten und allerlei Köstlichkeiten für ihn, nach Hause, um das Essen vorzubereiten. So läuft er, wie bereits zwei Tage zuvor, vorbei an der Siedlung zum nahegelegenen Wald. Dieses Mal nimmt er einen anderen Weg in der Hoffnung jemanden zu treffen und kennenzulernen. Der schmale Weg führt ihn zu einem Bach. Anton will natürlich sofort durch den Bach laufen, aber an dieser Stelle ist der Bach leider zu tief und die Strömung zu stark. Da hilft auch schwimmen nichts, das weiß Anton. Er entscheidet sich flussaufwärts zu laufen, um einen Übergang zu finden. So kommt er zu einer Stelle, an der ein kleiner Baum entwurzelt sich über den Bach gelegt hatte. Voller Freude über so einen Zufall läuft Anton schanzwedelnd zur Bäumchenbrücke. Zaghaft aber mutig betritt er den Baum und tastet sich Pfote für Pfote vorwärts. Er ist fast in der Mitte angelangt, da beginnt der Baum sich nach hinten zu neigen. Das Gewicht Antons hat das Bäumchen durchgebogen und vom gegenüber liegenden Ufer gelöst. Es liegt jetzt nur noch in der Mitte des Flusses auf einem großen Stein auf und droht vom Wasser mitgerissen zu werden. Anton versucht seine prekäre Lage auszubalancieren, indem er sich auf die Hinterpfoten stellt und mit seinem Oberkörper hin- und herwackelt. Er will nicht in den Bach fallen, um keinen Preis, denn dann würde sein Frauchen bemerken, dass er nicht brav zu Hause war und in seinem Hundekörbchen auf sie gewartet hatte. Anton merkt, dass das Wackeln schlussendlich auch nichts bringen und er unweigerlich in den reißenden Fluss stürzen würde. Als gedanklich sein Hundeleben an ihm vorbeiläuft; Hundeknochen, Fleischstückchen mit Reis, Hundekekse und Streicheleinheiten von Frauchen und Herrchen; spürt er plötzlich auf seiner Schnauze ein leichtes Kratzen. Als er die Augen öffnet, sieht er drei Vögel, einer sitzt auf seiner Schnauze und die beiden anderen Vögel sind im Anflug und setzen sich dann ebenfalls auf seine Schnauze. Durch das Gewicht der Drei beginnt sich der Baum wieder nach vorne zu neigen und ins Gleichgewicht zu kommen. Als noch die Bachforelle, mit einem Sprung aus dem Wasser, Antons Rücken berührt, kippt der Baum endgültig nach vorne, legt sich auf das gegenüberliegende Ufer und Anton kann schnell hinüberlaufen. Rettung in letzter Sekunde, denkt sich Anton und knurrt leise vor Erleichterung. Schwanzwedelnd vor Freude bedankt er sich leise bellend, denn er will seine neuen Freunde nicht erschrecken, bei den Vieren, die ihn vor Frauchens Schimpfe, denn die hätte es sicherlich gegeben und möglicherweise Leckerli Entzug, gerettet haben. Er nimmt sich fest vor die Sprache seiner neuen Freunde zu erlernen, trotzdem er Fisch eigentlich nicht mag und auch nicht fliegen kann, aber vielleicht würde er das Fliegen noch lernen, wer weiß.